Kapitel 5 Die Botin der Elfenlampe

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Die Tage vergingen. In dem Fall waren wir ein grosses Stück weitergekommen. Leon ist es gelungen, einen Vergleich auszuhandeln.

Da sich meine Panikattacken in der letzten Zeit gehäuft hatten und weder die Medikamente der Ärzte noch die Sitzungen mit den Psychiatern halfen, machte ich mich verzweifelt auf den Weg zu Maximilian.

Ich wusste, dass es verrückt war und dass er ein Spinner. Aber die Attacken wurden immer schlimmer und es war mir fast nicht mehr möglich, einen ganzen Tag ohne diese Anfälle durchzustehen.

Kurz gesagt, ich hatte Angst und war am Ende. Ich wusste nicht mehr weiter und griff nun nach dem letzten Strohhalm.

Als ich die Türe der Bar öffnen wollte, war diese verschlossen. Ich las das Schild, auf dem die Öffnungszeiten standen. Täglich von siebzehn Uhr bis zwei Uhr, war darauf zu lesen.

Mist, es war noch nicht mal zwei Uhr. Ich lief zu der Eingangstüre, die zu den Wohnungen führte. Auf dem Klingelschild suchte ich den Namen Wagner. Schnell wurde ich fündig und klingelte.

Ein Versuch war es wert, dachte ich mir.

«Hallo.»

Tönte es durch die Sprechanlage.

«Hallo hier ist Anna.» Sagte ich zögerlich. Ich wusste nicht, ob mich Max überhaupt sehen wollte. Immerhin hatten wir seit seinem Anruf in meiner Kanzlei keinen Kontakt mehr.

Aber ich hörte, wie sich die Türe öffnete. Ich betrat das alte Treppenhaus und machte mich auf den Weg in den ersten Stock.

An der Wohnungstüre wurde ich von Maximilian begrüsst. Er sah so blass aus wie immer.

«Was für eine Überraschung.» Meinte er, während er sich vom Eingang ein wenig wegbewegte, sodass ich an ihm vorbei in die Wohnung konnte. Die Stimmung, die von ihm aus ging, war eisig.

«Ja tut mir leid, dass ich dich das letzte Mal einfach so abgewimmelt hatte.»

«Zu deinem Glück bin ich nicht nachtragend, aber was willst du hier?»

Mit einer Handbewegung zum Sofa signalisierte er mir, dass ich mich setzen solle.

«Ich habe immer mehr Panikattacken und weder die Ärzte noch die Psychiater konnten mir helfen.»

«Ah und jetzt dachtest du, du könntest zu mir kommen und ich würde dir helfen.»

«Max, ich habe Angst. Die Attacken werden immer intensiver und länger. Ich kann sie nicht kontrollieren und ich befürchte, dass sie mich umbringen werden. Nach der Letzten war ich bewusstlos und erst im Spital wieder zu mir gekommen.»

Meine Augen füllten sich mit Tränen. Max setzte sich neben mich und nahm mich in den Arm. Als ich mich wieder ein wenig gefangen hatte, stand er auf.

«Ich gehe mal kurz Telefonieren. Versuche in dieser Zeit nicht gerade abzukratzen. Das Sofa ist neu.»

«Du hilfst mir?»

«Aber natürlich helfe ich dir. Ich möchte ja schliesslich nicht, dass die Lampe in falsche Hände gerät. Wir wollen doch keinen Krieg ausbrechen lassen.»

Ich verstand nicht wirklich, von was er da redete, aber es war mir ehrlichgesagt auch egal, denn ich hatte wieder ein bisschen Hoffnung und das war das Einzige, das für mich momentan zählte.

Kurze Zeit später betrat Maximilian das Wohnzimmer wieder.

«Komm, wir müssen los. Hast du die Lampe hier?»

«Ja.»

«Gut nimm sie mit.»

Ich folgte ihm durch die halbe Stadt, bis wir bei einem Neubau ankamen. Wir betraten die grosse Eingangshalle. Der Boden war mit Marmorplatten gepflastert.

Im Lift lief irgend so ein Lift Song. Als wir im oberstem Stock ankamen, klingelte Max an der Türe.

Ein junger Mann öffnete uns und wir betraten die Wohnung. Ich staunte nicht schlecht, sie war gross, hell und edel eingerichtet.

Der junge Mann war ebenso spannend gekleidet, wie seine Einrichtung war. Er trug eine schwarze zerrissene Hose, ein graues T-Shirt und einen langen schwarzen Mantel darüber. Die Haare hatte er wild zu einer Wuschelfrisur gegelt.

«Das ist sie.»

Meinte Max zu dem jungen Mann. Er wirkte etwas jünger als wir, so ca. anfangs zwanzig.

«Du bist also die Wächterin. Sehr erfreut sie kennenzulernen. Ich heisse Raul.» Meinte der junge Mann, bevor er meine Hand küsste.

Okay, ich fing an, mich leicht unwohl zu fühlen. Wie sollte mir dieser junge Kerl denn nur helfen können?

In seinem Wohnzimmer setzten wir uns auf die schwarze Ledercouch.

Maximilian nahm ohne zu fragen meine Handtasche und packte die Lampe auf den kleinen runden Glas Beistelltisch.

Raul war gerade an seiner hauseigenen Baar und machte zwei Drinks und ein Glas füllte er mit einer roten dickflüssigen Flüssigkeit. So eine wie ich auch schon in der Bar von Maximilian gesehen hatte.

Als Raul fertig war mit dem Mixen der Drinks, reichte er mir einen der Dunklen und der Rote reichte er Max.

«Ich hoffe, du magst Whiskey Anna.»

Meinte Raul, während er sich auf den Sessel gegenüber von uns fallen liess und genüsslich den ersten Schluck seines Cocktails nahm.

Ich schaute Maximilians Glas an. Als er dies bemerkte, fing er an den Kopf zu schütteln. «Glaub mir, das willst du nicht probieren.»

«Was ist das?»

Beide Männer schauten mich an, aber keiner antwortete mir.

«Als das ist die Lucerna Dryadalis? Sie ist wunderschön.» Raul drehe die Lampe in seiner Hand hin und her.

«Bist du dir sicher, dass es wirklich die Elfenlampe ist?» Wollte Maximilian von Raul wissen.

«Ich habe sie noch nie in echt gesehen. Sie sieht aber genau aus wie in meinen Büchern abgebildet. Also von daher, ja ich bin mir ziemlich sicher.»

«Es scheint, als würde Annas Körper nicht mit der Belastung zurechtkommen. Sie leidet unter Atemnot.»

«Komisch, in den Aufzeichnungen steht nichts von Atemnot. Ausser…»

Weiter kam Raul nicht, denn er stand auf und verschwand aus dem Zimmer. Nach ein paar Minuten kam er wieder rein, in seinen Händen hielt er ein ganz altes grünes Buch.

«Kann ich mal dein Tattoo sehen?»

Ich krempelte den linken Ärmel meines Pullovers hoch.

«Sie ist keine Wächterin. Sie ist nur ein Bote.»

Sagte er und schaute dabei nur zu Max. Ich war für ihn wohl nicht mehr interessant. Mit einer schwungvollen Bewegung legte er sein Buch weg und setzte sich wieder auf seinen Sessel.

«Was bedeutet das?»

«Wie ich schon sagte, sie ist nicht die Wächterin der Lucerna Dryadalis, sondern nur der Bote. Sie muss die Lampe der Wächterin bringen, das ist die Bestimmung des Boten. Wenn sie diese nicht erfüllt, wird sie sterben.»

«Wenn ich die Wächterin nicht finde, werde ich sterben?»

«Wie können wir sie oder ihn finden?»

«Folgt mir.» Raul stand auf und gestikulierte stark mit seinen Armen, ihm zu folgen.

Wir gingen mit ihm in ein Zimmer, das aussah wie eine Bibliothek. An den Wänden standen deckenhohe Regale, die prall mit uralten Lederbüchern, gefüllt waren. Auf dem grossen Tisch in der Mitte standen ganz viele Gläser mit irgendwelchen Kräutern drinnen. Im Zimmer roch es wie im Wald, nur noch viel intensiver.

Raul kramte eine Weltkarte hervor und breitete sie über dem Tisch aus.

«Mit einem Lokalisierungszauber.» Meinte Raul dann.

Was für ein Zauber? Ich dachte ja schon, dass Max verrückt sei, aber dieser Raul will jetzt irgendwas zaubern. Wo bin ich da nur rein geraten?

Neben der Weltkarte stellte Raul die Elfenlampe auf den Tisch, dann nahm er meine Hand und schnitt mir in meinen linken Handteller, er drehte meine Hand um und lies mein Blut auf die Weltkarte Tropfen. Als sich das Blut auf der Karte zu einer kleinen Pfütze ansammelte, fing er an, irgendetwas zu murmeln, in einer Sprache, die ich nicht kannte und liess dabei meine Hand los. Instinktiv zog ich sie gleich zu mir und drückte mit der anderen Hand auf meine Blutende stelle.

Maximilian stand immer noch im Türrahmen und wirkte angespannt. Wieso war er so weit weg, wollte er dann gar nicht sehen, was auf der Karte passiert?

Aber es passierte nichts.

«Die Verbindung zwischen Anna und ihrem Schicksal ist nicht stark genug.»

Jetzt kam Max ganz langsam näher.

«Was heisst das?» Wollte er von Raul wissen.

«Anna ist zu verschlossen, sie nimmt ihr Schicksal noch nicht voll und ganz an. Daher ist ihre Verbindung zu ihrem Botentattoo nicht stark genug und ich kann daher die Wächterin nicht lokalisieren.»

Maximilians Adern im Gesicht wurden dunkel und traten leicht hervor und seine Augen wurden langsam immer schwärzer. Nicht so krass wie das letzte Mal aber immerhin ersichtlich. Ich fing an, nach Luft zu schnappen und mein Herz pochte wie verrückt.

Als Max das bemerkte, drehte er mir sogleich den Rücken zu.

«Was ist mit dir los?»

«Nichts. Alles okay.»

Ich griff nach seiner Schulter und zog in zu mir.

Al er sich umdrehte, war sein Gesicht wieder ganz normal.

«Was war mit deinem Gesicht los? Und sag jetzt nicht wieder, dass es bestimmt nur das Licht gewesen sei. Das glaube ich dir nämlich nicht mehr. Was war das vorhin?»

Maximilian antwortete mir nicht, sondern schaute sich nur verzweifelt im Zimmer um.

«Maximilian, vergiss nicht, um das Band zwischen Anna und ihrem Tattoo zu stärken, muss sie ihr Schicksal annehmen. Und um das zu schaffen, ist es am besten, wenn sie die Wahrheit kennt.»

Eine Weile waren wir alle still.

«Okay.» Meinte Max und dann schaute er mir tief in die Augen. Während wir uns in die Augenstarrten, begangen seine Augen schwarz zu werden und die Ader traten wieder aus seinem Gesicht hervor. Er öffnete seinen Mund und zum Vorschein kamen zwei spitze lange Eckzähne.

Erschrocken machte ich ein paar Schritte rückwärts und stolperte dabei über ein Tischbein. Nach dem Gleichgewicht suchend, ruderte ich wie wild mit meinen Armen, aber alles wilde Herumwedeln half nichts, ich verlor die Balance und viel direkt in Rauls Arme. Dieser fing mich auf und stellte mich wieder auf meine Füsse.

So schnell, wie sich Maximilian verändert hatte, verwandelte er sich auch wieder zurück, denn nun sah er wieder komplett normal aus. Mit besorgter Mine kam er nun auf mich zu.

«Anna alles in Ordnung?»

«Bleib weg.»

Mit einem Satz brachte ich mich hinter Rauls Rücken in Sicherheit und hielt ihn an der Schulter fest.

Raul legte seine Hand auf Maximilians Schulter und hinderte ihn somit weiterzulaufen.

«Lass ihr Zeit. Wir werden es ihr erklären.»

Maximilian verliess niedergeschlagen das Zimmer.

Mein Herz pochte immer noch wie wild.

Raul drehte sich um und stand nun dicht vor mir, er legte seine Hand auf meine Schulter.

«Werde ich sterben?»

«Nein Anna, du wirst nicht sterben. Würde Maximilian dich umbringen wollen, wärst du schon lange tot.»

«Wie beruhigend.» Meinte ich sarkastisch.

«Nein wirklich, ich kenne Maximilian nun schon über hundertzwölf Jahre. Im Grunde ist er ein guter. Er möchte dir helfen und wenn ich mich so umsehe, ist er auch der Einzige, der dir helfen möchte, oder? Ich würde seine Hilfe nicht ausschlagen. Nicht wenn du überleben möchtest.»

Ich gab es nicht gerne zu, aber ich hatte so das dumpfe Gefühl das Raul recht hatte. Schliesslich hatte ich alles andere schon versucht. Ärzte, Psychologen, Psychiater, Medikamente. Nichts half. Mit Max hatte ich wenigstens das Gefühl meiner Heilung etwas näher zu kommen.

«Und, weshalb hilfst du mir?»

«Das ist eine lange Geschichte, aber sagen wir einfach mal so, weil ich es kann.»

«Ich habe keine Wahl, oder?»

«Doch du hast schon eine Wahl. Du kannst dich dafür entscheiden, jetzt durch diese Türe zu gehen und selbst herauszufinden, was mit dir los ist und wie du die Lampe der Wächterin übergeben kannst. Sehr wahrscheinlich wird dieser Versuch tödlich enden, oder du kommst mit mir ins Wohnzimmer und vertraust mir und Maximilian und wir werden dir helfen.»

Zögernd folgte ich Raul in sein Wohnzimmer.

Maximilian sass auf dem Sofa und liess seine Schultern hängen. Als er bemerkte, dass ich das Zimmer betrat, richtete er sich auf.

«Anna, es tut mir leid, dass ich dich so erschreckt habe. Ich befürchtete, dass du mir anders nicht geglaubt hättest.»

Und damit hatte er mit grosser Wahrscheinlichkeit auch vollkommen recht.

Ohne ihn auch nur eines längeren Blickes zu würdigen, setzte ich mich soweit weg von Maximilian wie ich konnte, auf das Sofa.

«Wie gehen wir jetzt weiter vor?» Wollte Max von Raul wissen, der sich auch wieder auf seinen Sessel gesetzt hatte und einen grossen Schluck von seinem Drink nahm.

«Natürlich dürft ihr niemanden von der Lampe erzählen. Wenn jemand davon weiss, könnte er euch töten, um an die Lampe zu kommen. Das diese sehr begehrt ist in der Unterwelt, muss ich euch ja wohl nicht erklären. Dan muss Anna Trainieren umso mehr sie sich mit ihrem Schicksal anfreundet und umso fitter sie ist, umso besser funktioniert der Lokalisierungszauber.»

«Aber wie kann ich mein Schicksal annehmen?»

«Indem du dich ganz da hineingibst. Seelisch und körperlich.»

«Was können wir gegen Annas Atemnotanfälle machen?»

«Dagegen können wir nur bedingt etwas machen. Erst wenn sie ihr Schicksal erfüllt, wird diese auch verschwinden. Eventuell können wir aber den Verlauf etwas hinauszögern und die Intensität etwas abmildern. Dies würde uns ein wenig mehr Zeit verschaffen. Aber ob es funktioniert, weiss ich nicht genau. Schliesslich hatte ich noch nie so ein Fall und in meinen Büchern steht nichts davon.»

«Sag uns wie.» Max wurde langsam etwas ungeduldig.

«Vampirgift.»

«Das kommt nicht infrage. Es muss einen anderen Weg geben. Du kannst sicher etwas Zaubern.» Meinte Max aufgebracht. Er stand auf und lief zum Fenster.

«Nein kann ich nicht. Nur schon das ich euch helfe, könnte mich in grosse Schwierigkeiten vor dem grossen Hexenmeister bringen. Ich mache wirklich schon alles, was ich kann. Ich kann nur ein wenig die Intensität nehmen, wenn sie aber schon einen Anfall hat. Verhindern kann meine Magie die Anfälle nicht, den das Schicksal und die damit verbunden Unannehmlichkeiten kommen von einem mächtigeren Wessen. Ich kann da nichts machen, dafür reicht meine Macht nicht aus. Jedoch dein Vampirgift könnte ihrem Körper die Macht geben, dagegen anzukämpfen. Der Fluch der Atemnot ist für Menschen, wenn du sie aber mit dem Gift versorgst, ist sie stärker, dies könnte euch genügend Zeit verschaffen, um die Anfälle soweit hinauszuzögern, bis sie die Wächterin gefunden habt.»

Maximilian schaute mich an. Sein Körper war angespannt und auf seiner Stirn bildete sich eine Sorgenfalte.

«Vampirgift?» Fragte ich ängstlich in die Runde. Irgendwie war alles gerade ein bisschen viel. Maximilian war ein Vampir. Raul ein Magier und ich war verflucht und würde sterben, wenn ich diese blöde Lampe nicht der Wächterin übergab. Was für ein Scheisstag.

«Nein, das kommt nicht infrage. Wir finden einen Weg versprochen. Aber nicht diesen.» Meinte Max, während er sich wieder neben mir auf das Sofa setzte und sanft meine Hand nahm.

«Wieso willst du mir kein Vampirgift geben?»

«Anna, du verstehst nicht, was das für Konsequenzen hätte. Vampirgift ist für Menschen wie eine Droge. Die Evolution hat unser Gift so kreiert, das es die Menschen lähmt, so wehren sie sich nicht, wenn wir von ihnen trinken. Wenn wir sie nicht töten, dann haben sie vom Biss, denn das Gift befindet sich an unseren Reisszähnen, einen Rausch. Dieser hilft dem Körper zu heilen und macht süchtig, das sichert uns das uns die Nahrung nicht ausgeht.»

«Das Gift ist stark, wenn ich in meiner Annahme richtig liege, könnte es deinen Körper stärken.»

«Aber es würde sie auch süchtig machen.»

Ich hörte wie sich die zwei Männer energisch unterhielten und merkte wie es mir immer schwerer viel, zu atmen.

«Hust, hust. Jungs hust.»

Beide drehten sich sofort zu mir um. Max packte gleich beide meiner Schultern und schaute mir tief in die Augen.

«Atme. Ann du musst Atmen. Ganz ruhig ein und aus. Ein und aus.»

Ich versuchte mich auf seine Stimme zu konzentrieren und zu atmen aber, es viel mir immer schwerer. Aus einem Augenwinkel sah ich Raul, wie er mit seinen Händen umher fuchtelte. Vor seinen Händen flog etwas, das aussah wie violetter Glitzerstaub. Er murmelte undeutlich und schleuderte den Staub dann zu mir.

Augenblicklich viel mir das Atmen wieder leichter. Es war noch nicht so wie sonst, aber das beklemmende,

beängstigende Gefühl verflog und es fühlte sich nur noch so an wie nach dem Sport, wenn man nach Luft ringt.

Nach ein paar Minuten war das Ganze dann wieder vorbei und ich setzte mich wieder gerade hin.

«Es geht schon wieder.»

Maximilian hielt mich immer noch fest und schaute mich besorgt an.

«Bist du dir sicher?»

Es tat gut in Maximilian jemanden gefunden zu haben, der sich wirklich um mich sorgt.

«Ja alles okay.»

Ich schaute Raul dankend an, dieser schien zu verstehen, denn er nickte in meine Richtung.

«Danke dir Raul. Wir melden uns, wenn sie soweit ist für den Zauber.» Meinte Max und hielt Raul seine Hand hin. Danach gab Raul mir seine Hand und ich folgte Maximilian zu der Türe.

«Wo gehen wir nun hin.»

«In meine Wohnung.»

«Und, was machen wir dann?»

«Wir Kochen Abendessen.»

«Max bitte, was machen wir wegen der ganzen Boten Sache?»

«Ach so. Wir machen genau, was Raul uns aufgetragen hat. Wir Trainieren dich und ich erzähle dir die Geschichte der Vampire, Elfen, Magier und der Verbindung zu der Lampe. Ach so, ich nehme an das es klar für dich ist, aber ab jetzt stehst du unter meinem und Rauls Schutz. Das heisst keine Alleingänge mehr. Ab jetzt ist immer jemand von uns an deiner Seite, um die Anfälle zu kontrollieren. Nicht das du uns noch wegstirbst, bevor du deine Bestimmung erfüllt hast.»

Ich wusste, Maximilian meinte den letzten Teil nicht ernst, da ich sah, das er sich wirklich um mich sorgte.

Und so geht es weiter: Kapitel 6 die Botin der Elfenlampe (ava-versucht-zu-schreiben.blogspot.com)

Eure Ava Meier versucht zu schreiben...

Kapitel Übersicht:

Kapitel 1 Die Botin der Elfenlampe (ava-versucht-zu-schreiben.blogspot.com)

Kapitel 2 Die Botin der Elfenlampe (ava-versucht-zu-schreiben.blogspot.com)

Kapitel 3 Die Botin der Elfenlampe (ava-versucht-zu-schreiben.blogspot.com)

Kapitel 4 Die Botin Der Elfenlampe (ava-versucht-zu-schreiben.blogspot.com)

Kapitel 5 Die Botin der Elfenlampe (ava-versucht-zu-schreiben.blogspot.com)

Kapitel 6 die Botin der Elfenlampe (ava-versucht-zu-schreiben.blogspot.com)

Kapitel 7 Die Botin der Elfenlampe (ava-versucht-zu-schreiben.blogspot.com)

Kapitel 8 Die Botin der Elfenlampe (ava-versucht-zu-schreiben.blogspot.com)

Kapitel 9 Die Botin der Elfenlampe (ava-versucht-zu-schreiben.blogspot.com)

Kapitel 10 Die Botin der Elfenlampe (ava-versucht-zu-schreiben.blogspot.com)

Kapitel 11 Die Botin der Elfenlampe (ava-versucht-zu-schreiben.blogspot.com)

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