Kapitel 7 verflixte Bündnerliebe
Und so sass ich nur zwei Wochen
später mit gepackten Koffern im Zug. Im Zug, der mich in mein neues Leben brachte.
Mit einem mulmigen Gefühl im Magen
nahm ich das Handy vom Tisch und drehte es um. Sechsunddreissig Nachrichten,
war auf dem Display zu lesen. Ich scrollte durch die Nachrichten. Meine Augen
flogen über die Texte. In den meisten stand in verschiedenen Formen, dass ich
dies nicht machen könne.
Ich war schon darauf eingestellt,
dass mich nun ein Gefühl der Angst überkommen würde. Deshalb wartete ich auch
bis zur letzten Minute, bis ich alle von meiner Entscheidung in Kenntnis
setzte. Feige wie ich war, setzte ich alle per SMS in Kenntnis. Denn von den
Reaktionen hatte ich am meisten Schiss. Das Ansehen von ihnen war das einzige,
das ich jetzt noch zu verlieren hatte. Meine Wohnung hatte ich bereits gekündigt.
Ende Monat würde ich alles das nicht in meinen Koffer passte noch in die neue
Wohnung zügeln.
Mit meinem neuen Job würde ich mein Leben
finanzieren können und hatte endlich mehr Zeit um zu Fotografieren.
Die erwartete Angst stellte sich nicht
ein, es fühlte sich so frei an. Nicht zu wissen, wo einem die Reise hinführen
wird und einfach mal das hier und jetzt zu geniessen. Ein unbeschreiblich gutes
Gefühl.
Noch vor ein paar Monaten hätte ich
mir das noch nicht einmal vorstellen können. Natürlich war mir auch bewusst, dass
dies keine Dauer Lösung war, aber wer wusste schon wo mich das Leben als Nächstes
hinführen würde. Das Leben ist zu kurz, um es mit Planen zu verschwenden.
Ende
Eure Ava Meier versucht zu schreiben...
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