Kapitel 5 Pferdestarke Liebe
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Ich
zog mein enges silbernes paillettenbesetztes Kleid zurecht, während ich die
Türe zur Blue First Bar öffnete.
Ich
sah ihn sofort. Er sass auf einem der goldenen Barhocker. Mit schnellen grossen
Schritten ging ich auf ihn zu.
„Hey.“
Sagte ich, während ich mich auf den Barhocker neben ihm sinken liess.
Er
drehte sich zu mir um und man konnte sehen wie seine Muskeln sich in seinem
Oberkörper entspannten und die Anspannung von ihm abfiel.
„Du
bist gekommen.“
Als
Antwort nickte ich leicht und legte dabei meine schwarze Clutch auf den schwarz
glänzenden Tresen.
Sein
Blick schweifte an mir runter und wieder rauf. Das Lächeln das sich dabei auf
seinem Gesicht ausbreitete, verriet mir, das ihm gefiel was er sah.
„Was
willst du trinken?“
„Einen
Hugo.“
Er
gab dem Barkeeper ein dezentes Handzeichen und bestellte dann denn Drink für
mich. Währenddessen konnte ich meinen Blick nicht von seinen breiten muskulösen
Schultern lösen. Sein schwarzes Hemd war bis zum dritten Knopf geöffnet.
Als
der Mann hinter der Bar, meinen Drink hinstellte, griff Liam nach seiner Cola
die vor ihm stand.
„Zum
Wohl.“ Meinte er, während wir uns zu prosteten.
„Wie
geht es dir?“
„Gut.“
„Das
mit deinem Vater tut mir leid.“
„Danke.“
„Auch
das ich in dem Team war, das ihn festgenommen hat.“
„Ich
habe eigentlich nur eine Frage. Wieso bist du trotzdem mir ausgegangen? Du
wusstest wer ich war und du behauptest du brauchtest mich nicht um näher an
meinen Vater zu kommen. Also wieso bist du trotzdem mit mir ausgegangen?“
„Du
bist, warst die schönste Frau der ich seit langen begegnet bin. Als du dann auf
mich zukamst warst du so nett und ich nahm die Hilfe von dir gerne an. Als ich
dann bemerkte wer du warst wusste ich eigentlich dass ich mich von dir
fernhalten sollte. Aber du schriebst so nette Nachrichten, dass ich dachte,
solang wir einfach nur schreiben und mir das ein glückliches Gefühl gibt, sei
das nicht weiter schlimm. Ich wohne noch nicht so lange in Zürich und fühlte
mich hier oft einsam und alleine. Das gute Gefühl das ich durch dich bekam,
wollte ich so lange wie möglich bewahren. Ich weiss das war falsch. Sophia du
bist der wundervollste Mensch der mir in meinem Leben je begegnet ist.“ Während
er sprach schaute er auf seine Hände. Doch nun sah er mir direkt in meine
Augen.
„Ich
kann verstehen dass die äusseren Umstände nicht optimal sind, aber bitte Hass
mich nicht dafür, dass ich meinen Job gemacht habe.“
„Ich
Hass dich nicht dafür.“ Das war nicht einmal gelogen. Ich fühlte mich zwar
immer noch verraten, aber ich konnte nicht leugnen dass auch er mir gut tat.
Lang fühlte ich mich mit einem Mann nicht mehr so unbeschwert.
„Und
was wollen wir nun tun?“
Ich
lehnte mich zu ihm vor und flüsterte ihm ins Ohr: „Wir fühlen uns heute Abend
noch gut und kehren erst morgen wieder in die unangenehme Realität zurück.“
Er
drehte seinen Kopf zu mir und küsste mich. Diesmal war der Kuss nicht mehr so
sanft und zaghaft wie das letztemal. Nein diesmal war er fordernd. Ich legte
meinen Unterarm auf seine starke Schulter und fuhr mit der anderen Hand durch
sein kurzes, weiches Haar.
Durch
das Summen seines Handys wurden wir unterbrochen.
„Sorry
nur kurz.“ Er kramte sein Smartphone aus seiner Hose und nahm den Anruf
entgegen.
„Ja.
Okay bin gleich da.“ Er drückte noch irgendwas auf seinem Telefon bevor er es
wieder in seiner Hose verschwinden liess und aufstand.
„Es
tut mir leid, das war mein Boss. Die beschlagnahmten Dokumente sind nun endlich
Katalogisiert und wir können sie nun durchsehen. Das ist wichtig, da wir ein
Verdächtiger nur eine gewisse Zeit festhalten können.“
„Du
meinst die Unterlagen die ihr aus dem Büro meines Vaters beschlagnahmt habt?“
Er
seufzte laut hörbar, legte Geld für unsere Drinks auf den Tresen und antwortete
dann nach einer längeren Pause schliesslich mit „Ja.“
Ich
schaute ihm nach, während er die Baar verliess. Trank noch aus und ging dann
ebenfalls.
Und so geht es weiter: Kapitel 6 Pferdestarke Liebe (ava-versucht-zu-schreiben.blogspot.com)
Eure Ava Meier versucht zu schreiben...
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