Spannung gekonnt steigern und spielerisch fallen lassen.
Eines der schönsten Feedbacks, das man von seinen Lesern
bekommen kann, ist für mich: Es war so spannend, dass ich die Geschichte nicht
zur Seite legen konnte und sie in einem Rutsch durchgelesen habe.
Damit man ein solches Kompliment bekommt, darf es an
einem nicht fehlen, genau ich meine Spannung. Aber wie bekomme ich nun Spannung
in die Geschichte? Genau dieser Frage ging ich nach.
Wer meinen Blog ein bisschen verfolgt, weiss das ich meine
nächste Geschichte im auktorialen Erzählstil schreiben möchte. Bei der
Recherche zu diesem Blogartikel viel mir auf, dass dieser Erzählstil auch Möglichkeiten,
um Spannung zu erzeugen, beherbergt. Denn ich als allwissender Erzähler kann dem Leser Informationen geben, die meine Figuren noch nicht
haben. Zum Beispiel das der Figur etwas passieren wird.
Noch mehr Spannung bringe ich nun zum Beispiel hinein, indem
meinen Figuren nicht nur wichtige Infos fehlen, sondern jetzt auch noch die Zeit immer knapper wird.
Aber stellen wir uns doch mal kurz vor, nicht nur der Leser
kann über Infos verfügen, die die Figur noch nicht hat. Lass doch auch die Figur ein Geheimnis haben.
Eines das nur sie und der Leser kennt. Oder wie wäre es, wenn die Figur ein Geheimnis sogar vor
dem Leser hat. So wird sie unberechenbar für den Leser und dieser möchte
wissen, was los ist.
Dieser Punkt trifft sich auch gleich mit dem Nächsten, nichts
bringt weniger Spannung in eine Geschichte als Vorhersehbarkeit. Baue also Wendungen und Sackgassen
ein. Halte deine Leser auf Trab. Er soll sich wundern und selbst kombinieren
müssen.
Dies führt uns geradewegs zum nächsten Punkt. Kein Charakter ist nur gut oder böse. Der Leser darf
überrascht werden. Er muss nicht immer alle Charakter gleich einordnen können.
Sie dürfen über sich hinauswachsen oder ein verborgenes Talent besitzen.
Wichtig ist bei solchen Wendungen immer, dass der Charakter trotzdem glaubhaft
bleibt. Darum rate ich dir die Charaktere gut zu kennen und auszuarbeiten.
Auch immer gut, um Spannung zu erzeugen, eignen sich
natürlich Konflikte. Innere wie auch äussere Konflikte sorgen
für eine grosse Auswahl, um Spannung zu erzeugen.
Ich liebe zum Beispiel auch Geschichten, bei denen der Sieg stets, greifbar erscheint. Aber durch eine Problemlösung entstehen stetig neue Probleme. Wenn
dann noch mehrere Handlungsstränge miteinander
verflochten wurden, fesselt mich die Geschichte meist sehr.
Aber eine Geschichte lebt natürlich nicht nur von dem Aufbau
der Spannung. Erst richtig spannend wird es, wenn man mit der Anspannung und
der Entspannung arbeitet. Sonst wird es nicht spannend, vor lauter Spannung,
sondern wirkt, wie billige Action, die aufs Blatt gezwungen wurde. Deshalb
sollte die Spannung auf dem Höhepunkt auch wieder
fallen, um danach wieder steigen zu können. Dies gelingt dir, in dem du neue Blickwinkel in die Geschichte bringst oder zum
Beispiel Geheimnisse lüftest.
Hast du noch mehr Tipps? Dann schreib sie mir doch in den
Kommentaren.
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Ganz liebe Grüsse und hoffentlich bis zum nächsten Mal.
Eure Ava Meier versucht zu schreiben…

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