Gefühle durch Schreiben erzeugen.


Gefühle, sie können einem übermannen. Sie sind intensiv. Sie können einen zweifeln lassen. Sie können uns in Ekstase versetzen. Gefühle, jeder hat sie, doch wie vermittle ich nun die Gefühle meiner Figuren? Oder wie wecke ich beim Leser bestimmte Gefühle?

Genau dieser Frage ging ich nach.

Ich bewege mich ja sehr gerne im Genre Fantasyromanze, da ist es natürlich von grosser Bedeutung, dass es zwischen meinen Protagonisten so richtig knistert. Ja gar Funken sprühen. Der Leser soll mit in das Wechselbad der Gefühle gezogen werden und mitfiebern.

Gar nicht so einfach, wenn man nur eine Tastatur zur Verfügung hat.

Gefühle treiben unsere Figuren an, bieten starke Argumente und begründen deren Verhalten. Durch die Gefühle unserer Figuren wird die Geschichte lebendig und die Handlung vorangetrieben. Was natürlich jede Menge Spannung in die Geschichte bringen kann. Nicht zuletzt reissen sie die Leser mit und nehmen ihn auf die Reise durch ein Wechselbad der Gefühle.

Als Autor kann man natürlich auch mit den Gefühlen der Leser spielen. Mache ich als Autor eine Figur sympathisch oder nicht? Denn auch hier spielen Gefühle eine grosse Rolle. Findet der Leser meine Figur sympathisch oder interessant, dann fiebert er eher mit ihr mit.

Doch wie wird meine Figur nun sympathisch? Ja, genau auch hier spielen Gefühle wieder eine Zentrale Rolle. Und zwar welche Gefühle hat meine Figur, und wie geht sie mit ihnen um?

Gefühle spielen aber nicht nur eine grosse Rolle zwischen dem Leser und der Hauptfigur, nein natürlich spielen sie auch zwischen den Figuren eine zentrale Rolle. Starke und bewegende Gefühle füreinander entstehen am besten, wenn die Figuren beim anderen einen Punkt berührt, sie etwas voneinander lernen können und es auch Reibung gibt. Denn wenn die Figuren sich in der tiefe berühren, können auch tiefe Gefühle entstehen.

Gehen wir mal davon aus, wir haben uns bei der Ausarbeitung der Figuren und des Plots gut darauf geachtet, weshalb sich nun genau diese zwei Figuren ineinander verlieben. Nun muss man das ja auch noch dem Leser rüberbringen. Am liebsten, so das dieser meinen Figuren nachempfinden kann. Das gelingt einem am besten durch Show don`t tell. Sprich man zeigt dem Leser durch die Mimik, das Verhalten, ihre Sinneseindrücke und der Gestik der Figur, wie sie fühlt. So kriegt der Leser das Gefühl, alles spiele sich vor seinen Augen ab und er kann den Figuren nachempfinden.  

Fazit: Ein Ziel wird durch einen Wunsch der Figur definiert. Die Gefühle der Figur entscheidet, ob meine Figur glaubhaft ist und ob der Leser die Figur sympathisch findet.

Der Leser muss nicht alle Figuren sympathisch finden. Wie wäre es zum Beispiel, wenn er eine Figur zuerst als Bösewicht wahrnimmt und am Schluss merkt, das er falsch lag?

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Eure Ava Meier versucht zu schreiben…  

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