17 Fragen an mich. Die am meist gestellten, aber auch die originellsten Fragen habe ich hier beantwortet. Viel Spass beim Lesen.
Nun besteht mein Blog schon ein halbes Jahr und mir
werden oft die gleichen Fragen gestellt. Aus diesem Grund entschied ich mich
auch für diesen Blogartikel. Da dieser dann aber wahrscheinlich nicht sehr
spannend geworden wäre, habe ich auch noch die originellsten Fragen in den Artikel
gepackt.
Wieso schreiben, es gibt doch so viel spannendere Hobbys?
Ach wirklich kannst du auf einer Biketour auch durch die Zeit und verschiedene
Welten reisen. Oder beim Wandern auf einmal einer Elfe über den Weg laufen, die
dich zum Tee einlädt? Nein, nun ja, mir kann das beim Schreiben in meiner fiktionalen
Welt durchaus passieren. Natürlich spielt sich das alles nur in meinem Kopf ab,
aber die Spannung oder das Gruseln, das man erlebt, ist echt.
Welchen Stellenwert hat das Schreiben in deinem Leben? Hmm,
ich würde mal sagen, einen grossen. Schreiben macht mich glücklich. Es gibt mir
Selbstbewusstsein und lässt mich kreativ sein. Ich merke, wenn ich genügend
Zeit in meinem Alltag finde, um zu schreiben, bin ich ausgeglichener. Auf
meinem Blog bin ich mein eigener Chef und habe schon so viel dazulernen dürfen.
Ich würde sogar sagen, ich lerne jeden Tag etwas neues und das finde ich
fantastisch.
Was schreibst du lieber Blogartikel oder Geschichten? Ich
schreibe beides gleich gerne. Natürlich kann ich bei den Geschichten Fantasievoller
sein. Da ich aber keine Schreibausbildung gemacht habe, finde ich es für mich
sehr wichtig, dass ich mich mit dem Schreiben auseinandersetze. Als ich mit
meinem Blog gestartet bin, wusste ich nichts. Ich schrieb für mich und meine
Schreibtischschublade, da musste die Geschichte keine Struktur oder einen
Spannungsbogen haben. Mir war aber auch vollkommen klar, wenn ich mich ins
Internet wage, dann möchte ich mich an die Schreibregeln/ Theorien halten. Nun
hatte ich die Wahl, entweder lernte ich zuerst mal die Grundstrukturen und ging
nachher ins Internet, um zu schreiben, oder ich nehme meine Leser mit auf meine
Reise, bei der ich viel lerne und zeige ihnen ungeschönt, wie ich schreibe und
hoffentlich dann Schritt für Schritt, was ich lerne und wie ich mich
verbessere.
Wie viel Zeit verbringst du so durchschnittlich an einem
Tag mit schreiben? Das ist schwer zu beantworten. Täglich mindestens eine
halbe Stunde, oft aber mehr.
Wie steht deine Familie zu dem Hobby? Da ich unter
einem Pseudonym schreibe, weiss ein Grossteil meiner Familie gar nichts von
meinem Hobby. Nicht das ich es absichtlich verheimliche oder angst hätte, dass
sie es nicht verstehen könnten, sondern weil wir alle erwachsen sind und jeder mit
seiner Zeit das macht, was er möchte. Mein Verlobter weiss natürlich von meinem
Schreibhobby und er kennt auch meinen Blog. Er unterstützt mich stets dort, wo
ich seine Unterstützung brauche, kann aber sonst mit dem schreiben nicht viel
anfangen. Das finde ich aber auch okay so, denn so hat jeder sein eigenes Hobby
und man kann einander davon erzählen und Sachen zeigen und doch hat auch jeder etwas
für sich alleine.
Warum verwendest du beim Schreiben ein Pseudonym? Ich habe neben meinem schreiben noch einen Job. Ich wollte die zwei Welten ganz klar trennen. Auch möchte ich das mein Blog für sich selbst spricht. Meine Artikel und Geschichten sollen den Leser unterhalten und inspirieren. Natürlich widerspiegelt sich in all meinen Texten auch meine Persönlichkeit und Sichtweise wieder und das finde ich auch gut so. Der Blog soll aber nicht nur gelesen werden, weil mich jetzt jemand als privat Person kennt, sondern die Texte sollen für sich sprechen.
Welches Genre schreibst du am liebsten und mit welchem Genre hast du Berührungsangst? Am liebsten schreibe ich Liebesgeschichten. Zuletzt traute ich mich mit: Die Botin der Elfenlampe (Die Botin der Elfenlampe (ava-versucht-zu-schreiben.blogspot.com)) an eine Fantasy Geschichte heran. Einen Krimi habe ich mich bis jetzt noch nicht getraut zu schreiben. Ich stell mir dies als ein ziemlich grosses Unterfangen vor und ich wüsste gar nicht wo starten mit meiner Recherche.
Wo ist dein perfekter Schreibort? Da bin ich ganz
langweilig. Mein perfekter Schreibort steht bei mir zu Hause und befindet sich
an meinem Schreibtisch.
Wie sieht dein perfekter Schreibtag aus? Mein
perfekter Schreibtag sieht so aus, dass ich aufstehe, mir einen Kaffee mache
und dann anfange zu schreiben. An diesem Tag muss ich nichts anderes erledigen
und habe nichts vor, sondern kann einfach nur in meiner Geschichte versinken.
So würde mein perfekter Schreibtag aussehen.
Wo schreibst du deine Notizen auf? Da bin ich noch
ganz Old School und habe dafür ein Notizbuch. Leider muss ich aber an
dieser Stelle auch zugeben, dass ich chaotisch bin und mein Notizbuch nicht
immer gerade zur Hand habe und darum meine Notizen überall aufgeschrieben
werden, was mir gerade in die Hände fällt. Ob das nun Notizzettel sind,
wichtige Briefe oder auf meinem Handy. Leider vergesse ich auch oft, wo ich die
Idee aufgeschrieben habe, wenn ich diese dann nicht gleich brauche und
verbringe daher viel Zeit mit dem suchen meiner Notizen.
Was unterscheidet deinen Schreibstil von anderen? Ich
bin mir nicht sicher, ob ich meinen Schreibstil schon gefunden habe. Um ehrlich
zu sein, experimentiere ich noch recht oft mit meinem Schreibstil. Was andere
aber über meine Geschichten sagen, ist, dass sie immer mit einer Leichtigkeit
zu lesen sind. Ich glaube, es sind leichte Geschichten, die man gut lesen kann,
um dem Alltag kurz zu entwischen und dabei eine gute Zeit zu haben.
Wie viel in deinen Geschichten sind aus deiner realen Welt
und wie viel ist Fiktion? In meinen Geschichten ist alles Fiktion.
Natürlich gibt der Autor immer etwas von sich preis. Aber die Geschichten sind
alle reine Fiktion.
Was sind deine Ziele für das nächste Jahr? Viel
schreiben und mich mit meinem schreiben noch intensiver auseinandersetzen,
damit ich besser werde.
Was hält dich vom Schreiben ab? Die Zeit. Diese ist
leider sehr rar, da ich noch Hundertprozent in einem anderen Job arbeite, einen
Haushalt führe etc. Da muss man sich die Schreibzeit gut einplanen.
Welches ist dein Lieblingszitat? Ich weiss
ehrlichgesagt nicht, von wem es ist: Wer denkt nur Sonnenschein führt zum Glück,
hat noch nie im Regen getanzt. Ich finde dieses Zitat sehr inspirierend. Es hat
mich schon durch so manche schlechten Tage begleitet und heisst für mich
einfach, dass es immer auch um den Blickwinkel geht. Zudem vermittelt es mir
auch eine Leichtigkeit, die mir sagt, dass man nicht immer alles so ernst
nehmen sollte.
Was möchtest du deinen Lesern sagen? Ihr seid die Besten
und ich danke euch allen. Es war unglaublich, wie gut ich in die Community
aufgenommen wurde. Das werde ich euch nie vergessen. Ich bin so dankbar für
jeden von euch und liebe es, mit euch im Austausch zu stehen.
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Wie ich zum Schreiben gekommen bin. (ava-versucht-zu-schreiben.blogspot.com)
Liebe Grüsse und hoffentlich bis zum nächsten Mal.
Eure Ava Meier versucht zu schreiben…

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