Schreibe und der Alltag lässt sich das vereinbaren?

Neben meinem Blog Ava schreibt, habe ich noch einen Hundertprozentjob. Zudem habe ich den besten Verlobten auf der Welt, mit dem ich natürlich auch gerne Zeit verbringe. Freunde und Familie kommen da noch hinzu. Doch wie kriegt man das nur alles unter einen Hut?

Schreiben ist ein zeitintensives Hobby, manchmal fällt es mir daher sehr schwer, in meinem vollgepackten Alltag Zeit dafür zu finden.

Deshalb setzte ich mich mit der Frage, wie ich mehr Zeit zum Schreiben finden kann, auseinander. Und siehe da, im Internet fand ich viele Gleichgesinnte, denen es ähnlich erging. Deshalb entschloss ich mich dazu, einen Blogbeitrag zu erstellen.

Nachdem ich mich intensiv mit der Frage: Wie finde ich Zeit, um zu schreiben? Auseinandergesetzt habe, teile ich hier natürlich meine Erkenntnisse mit euch:

Zeitmanagement scheint hier der Schlüssel. Das heisst überlege dir, wie du die dir zur Verfügung stehende Zeit am besten einteilst. Ich stehe zum Beispiel nun eine halbe Stunde früher auf (eigentlich möchte ich eine Stunde früher aufstehen, habe es bis jetzt aber nicht geschafft), um noch vor der Arbeit zu schreiben. So habe ich noch volle Energie und es kommt auch bestimmt nichts dazwischen.

Werde dir bewusst, dass du es bist, der über seine Freizeit verfügt und bestimmt. Das holt dich aus der Opferrolle raus. Mit dem Denken, das du es in der Hand hast, kannst du zum Macher werden.

Mache auch bewusst mal nichts. Mir geht es oft so dass, wenn ich nach einem anstrengenden Tag mal fernsehe, plagt mich schnell das schlechte Gewissen, da ich die Zeit ja fürs Schreiben verwenden könnte. Mach dir bewusst, dass es okay ist, sich eine Pause zu gönnen. Versuche, die Pause dann ohne schlechtes Gewissen zu geniessen.

Mich plagt aber nicht nur das schlechte Gewissen, wenn ich nicht zum Schreiben komme, sondern manchmal auch wenn ich zum schrieben komme. Zu Hause zu sitzen und zu schreiben, anstatt mit einer Kollegin einen Kaffee trinken zu gehen, scheint mir zeitweilig genauso falsch. Deshalb habe ich mich während meiner Recherche zu diesem Artikel auch intensiv mit der Frage auseinandergesetzt, wie ernst es mir mit dem Schreiben ist und für mich die Entscheidung getroffen: Es ist mir ernst mit dem Schreiben. Und deshalb darf ich mich nicht mehr so klein machen und sagen «ich schreibe doch nur.» Ich schreibe aus Leidenschaft und genau diese sollt ihr auf meinem Blog auch spüren.

Den wir alle die Schreiben sind Autoren. Egal was wir bis anhin erreicht haben, oder eben auch nicht. Wir dürfen auf jedenfall Stolz auf uns sein, denn schreiben braucht viel Durchhaltewillen und Selbstdisziplin. Für jede Geschichte oder Text gibt es Leute, die ihn toll finden.  Wir schreiben und das dürfen wir auch anerkennen. Schreiben darf einen Platz in unserem Alltag einnehmen. Seit ich diese Haltung mir und meinem Schreiben gegenüber vertrete, habe nicht mehr so ein schlechtes Gewissen, wenn ich wieder einmal zu Hause über einem Blogartikel oder einer Geschichte sitze. Denn ich bin ja schliesslich auch eine Autorin.

Und wenn einem trotzdem mal die Motivation oder der Fokus verloren geht, hilft mir ein Visionboard extrem. Das hängt über meinem Arbeitsplatz und so habe ich meine Ziele für die nächsten sieben Jahre täglich visuell vor mir. Und siehe da manchmal nach einem langen Arbeitstag, wo ich zu Hause eigentlich nur noch auf das Sofa liegen möchte, hilft mir das Visionboard meine Energie noch einmal zusammenzunehmen und noch eine halbe Stunde mich hinzusetzen und zu schreiben.

Was hast du für Tipps, um den Alltag und das Schreiben zu vereinbaren? Schreib mir deine Erfahrungen doch in den Kommentaren.

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 17 Fragen an mich. Die am meist gestellten, aber auch die originellsten Fragen habe ich hier beantwortet. Viel Spass beim Lesen. (ava-versucht-zu-schreiben.blogspot.com)

Wie erschafft man eine glaubhafte Figur? (ava-versucht-zu-schreiben.blogspot.com)

Eure Ava Meier versucht zu schreiben...

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